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Mehr Arbeitszufriedenheit durch besseren Lohn?
Arbeitszufriedenheit

Mehr Arbeitszufriedenheit durch besseren Lohn?

„Geld allein macht nicht glücklich“, heißt es im Volksmund. Nichtsdestotrotz geben Beschäftigte als einen der Hauptgründe, warum sie täglich zur Arbeit gehen, den Lohn an. Der Frage, inwiefern Bezahlung und Arbeitszufriedenheit nun wirklich zusammenhängen, sind wir in unserem Blogartikel auf den Grund gegangen.

Arbeit als Mittel zum Zweck

Im Jahr 2017 führten Avantgarde Experts eine bundesweite Umfrage zur generellen Arbeitszufriedenheit von Arbeitnehmern durch. Dort kam heraus, dass rund zwei Drittel der Befragten mit ihren derzeitigen Arbeitsbedingungen generell zufrieden waren, während sich nur etwa acht Prozent unzufrieden äußerten. Dabei gilt das Gehalt nach wie vor als der Faktor, der den größten Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit ausübt. So gaben 37% der Befragten an, dass sie in ihrer beruflichen Tätigkeit einen angemessenen Lohn bekommen würden.

Arbeit wird somit primär als Mittel zum Zweck gesehen. Nämlich um sich durch entsprechende Bezahlung ein angenehmes Privatleben mit einem gewissen Wohlstand erlauben zu können. Dies entspricht auch der Meinung von Unternehmern, die das Gehalt als ein Grundbedürfnis einstufen, das befriedigt werden muss. Faktoren wie Entwicklungsmöglichkeiten und flexible Arbeitsgestaltung erachtet man als sekundär.

Regelmäßige Lohnerhöhungen

Dass ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit und entsprechender Vergütung besteht, bestätigten auch Forscher der Universität Basel. Sie fanden heraus, dass Lohnerhöhungen bzw. –kürzungen sich positiv oder negativ auf die Motivation der Beschäftigten auswirken. Entscheidend dabei ist, dass diese Wirkung nur von begrenzter Dauer ist. Das Glücksgefühl, das sich nach einer Lohnerhöhung oder auch schon im Voraus einstellt, hält für etwa vier Jahre an. Dann stellt sich ein Gewöhnungseffekt ein.

Aus diesem Grund ist es aus Arbeitgebersicht sinnvoller, Angestellten in regelmäßigen Abständen kleinere Lohnerhöhungen auszuzahlen. Das ist besser, als einmalig deutlich mehr Geld zu geben und anschließend über einen langen Zeitraum keine Gehaltsveränderungen vorzunehmen. Aber auch wer im Vergleich zu den Kollegen mehr Lohn bekommt, erfreut sich größerer Zufriedenheit.

Arbeitszufriedenheit

Wer glaubt, dass mehr Lohn mehr Arbeitszufriedenheit bedeutet, irrt.

Mehr Lohn ist nicht alles

Nichtsdestotrotz dürfen Personalchefs nicht Gefahr laufen, finanziellen Anreizen zu viel Beachtung zu schenken und andere Aspekte vollkommen zu vernachlässigen. Denn Geld alleine reicht nicht, um die Zufriedenheit seiner Angestellten langfristig zu erhöhen. Dies zieht oft nur einen kurzen Motivationsschub nach sich. Stattdessen sollte man dafür Sorge tragen, dass Beschäftigte für ihre Leistungen gelobt werden und Wertschätzung erfahren. Das sollte nicht ausschließlich auf dem Bankkonto zu sehen sein.

Wer seinen Mitarbeitern deutlich macht, dass ihre Leistungen anerkannt und geschätzt werden, sorgt ebenfalls für mehr Motivation und Zufriedenheit. Eine große Rolle spielen auch ein gutes soziales Umfeld, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie Aufstiegschancen. Wer diesen Punkten Beachtung schenkt und sich bemüht, ein ansprechendes Arbeitsumfeld zu schaffen, wird sich über leistungsfähige Angestellte freuen.

Unsere Experten von RISK-Project stehen Ihnen bei allen Fragen rund ums Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Seite. Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch, per Mail oder persönlich. In unserer Niederlassung im nordrhein-westfälischen Remscheid können Sie sich von unseren umfassenden Leistungen überzeugen lassen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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