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Strafen bei Nichtbeachtung von Arbeitsschutzgesetzen
Gesetzliches

Strafen bei Nichtbeachtung von Arbeitsschutzgesetzen

Arbeitgeber haben nach dem Arbeitsschutzgesetz Sorge für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu tragen. Wer die entsprechenden Gesetze nicht beachtet, Wartungen von Arbeitsmitteln nachlässig handhabt und wichtige Unterweisungen unterlässt, macht sich strafbar. Die Strafen fallen dabei so unterschiedlich aus wie die Verstöße gegen das Arbeitsschutzgesetz. Wenn sich aus der Nichtbeachtung der Gesetze und Vorschriften jedoch ein Schadensfall für einen Mitarbeiter ergeben hat, können sogar Freiheitsstrafen drohen.

Pflichten des Arbeitgebers

Die Grundlage für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer ist das Arbeitsschutzgesetz. Bestandteil des Arbeitsschutzgesetzes sind zahlreiche Verordnungen, die den Arbeitsschutz detailliert regeln. Dazu gehören zum Beispiel die Baustellenverordnung, die Betriebssicherheitsverordnung, die Bildschirmarbeitsverordnung und die Arbeitsstättenverordnung. Beim Herausfiltern der für den eigenen Betrieb wichtigen Verordnungen kann die Software RISK-Project helfen.

Nach dem Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber in der Verantwortung die für seinen Betrieb wichtigen Schutzmaßnahmen anzuwenden. Da der Arbeitgeber in der Praxis aber nicht allein für die Umsetzung dieser Schutzmaßnahmen zuständig sein kann, bedeutet das, dass er seine Mitarbeiter zuverlässig unterweisen und ständig über Veränderungen aufklären muss. Er ist zudem stets für die Überwachung der Einhaltung der Aufgaben verantwortlich. Für die praktische Unterweisung ohne überflüssigen Papierkram stehen in der RISK-Project Software diverse Tools zur Verfügung.

Konsequenzen bei Nichteinhaltung

Wird ein Verstoß des Arbeitgebers gegen das Arbeitsschutzgesetz festgestellt wird dem Arbeitgeber von der zuständigen Behörde zunächst eine Frist gestellt, um die Versäumnisse nachzuholen. Kommt der Arbeitgeber seinen Pflichten dennoch nicht nach, kann die betroffene Arbeit unterbunden bzw. die Nutzung betroffener Arbeitsmittel untersagt werden. Zudem ist die Zahlung von Bußgeldern möglich. Ist ein Arbeitnehmer durch die Versäumnisse zu Schaden gekommen, sind die Strafen für den Arbeitgeber entsprechend höher. In schweren Fällen sind auch Freiheitsstrafen möglich.

Pflichten des Arbeitnehmers

Die vorrangige Verantwortung im Arbeitsschutz liegt beim Arbeitgeber. Arbeitnehmer sind jedoch nicht frei von Verantwortung. Sie haben die Aufgabe nach ihren Möglichkeiten und entsprechend der Unterweisungen des Arbeitgebers für ihre Sicherheit und Gesundheit sowie die der Kollegen zu sorgen. Halten sich Arbeitnehmer nicht an ihre Pflichten sollte der Arbeitgeber die Verstöße dokumentieren. Als letzte Konsequenz kann in einigen Fällen eine Kündigung notwendig werden.

Grundlegend zahlen sich Verstöße gegen den Arbeitsschutz, um Kapital zu sparen, nicht aus. Stattdessen sollte in die Mitarbeiter als das wichtigste Kapital eines Unternehmens investiert und der Arbeitsschutz eingehalten werden. RISK-Project erinnert an Fristen und leistet wichtige Hilfestellungen bei der Einhaltung der oft komplizierten Gesetze.

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