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Digitale Gefährdungsbeurteilung: Warum Excel im Arbeitsschutz nicht ausreicht
Arbeitsschutz

Digitale Gefährdungsbeurteilung: Warum Excel im Arbeitsschutz nicht ausreicht

Die digitale Gefährdungsbeurteilung ersetzt zunehmend manuelle Prozesse und schafft mehr Transparenz, Sicherheit und Effizienz im Arbeitsschutz. In diesem Beitrag erklären wir, wieso manuelle Methoden wie Excel-Tabellen oder papierbasierte Dokumentationen den steigenden Anforderungen im betrieblichen Alltag nicht mehr gerecht werden.

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Digitale Gefährdungsbeurteilung: Das Wichtigste in Kürze

  • Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen ist gesetzlich im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) verankert und verpflichtet Unternehmen zur systematischen Erfassung, Bewertung und Dokumentation von Gefährdungen.
  • Manuelle Lösungen mit Excel oder auf Papier führen häufig zu fehlender Nachverfolgung von Maßnahmen, veralteten Dokumentationen und mangelnder Transparenz im betrieblichen Arbeitsschutz.
  • Digitale Systeme bieten viele Vorteile: Sie ermöglichen u.a. eine zentrale Verwaltung, Übersichtlichkeit und eine deutlich effizientere Organisation des Arbeitsschutzes.

Gesetzliche Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung

Die Beurteilung der Arbeitsbedingungen (früher „Gefährdungsbeurteilung“) ist ein zentrales Element des betrieblichen Arbeitsschutzes. Sie ist in Deutschland sogar gesetzlich verpflichtend. Grundlage hierfür bildet das Arbeitsschutzgesetz , insbesondere §§ 3 bis 6. Arbeitgeber sind demnach dazu verpflichtet, potenzielle Gefährdungen am Arbeitsplatz, die Unfallpotenzial bergen, systematisch zu erfassen, zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten.

Diese Pflicht gilt unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Ziel ist es, Arbeitsunfälle zu vermeiden, aus Beinaheunfällen zu lernen und die Gesundheit der Beschäftigten langfristig zu schützen. Auch psychische Belastungen und ergonomische Risiken müssen bei der Gefährdungsbeurteilung Berücksichtigung finden.

Dokumentationspflicht und Nachweis

Dokumentationspflichten im Arbeitsschutz spielen auch bei der Gefährdungsbeurteilung eine entscheidende Rolle. Dabei geht es darum, sämtliche abgeleitete Maßnahmen der Gefährdungsbeurteilung nachvollziehbar schriftlich festzuhalten. Diese Dokumentation dient als Nachweis gegenüber Behörden und ist gleichzeitig Grundlage für interne Prozesse, um betrieblichen Gefährdungen vorzubeugen.

Mitarbeiter dokumentiert Gefahrenquellen.

Die gesetzliche Dokumentationspflicht soll sicherstellen, dass potenzielle Gefahrenquellen rechtzeitig erkannt und gesichert werden.

Typische Probleme bei Excel- oder Papierlösungen

In vielen Unternehmen wird die Gefährdungsbeurteilung noch über Excel-Tabellen oder papierbasierte Dokumente angefertigt und verwaltet. Diese Vorgehensweise wirkt zunächst vielleicht praktikabel. In der täglichen Anwendung führt das jedoch häufig zu bürokratischen Problemen. Insbesondere mit Blick auf die steigenden datenschutzrechtlichen Anforderungen im Arbeitsschutz fehlt es an Transparenz, Nachvollziehbarkeit und klaren Prozessen. Die zentralen Probleme einer nicht-digitalen Gefährdungsbeurteilung stellen wir im Folgenden vor.

Maßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung werden nicht nachverfolgt

Maßnahmen, die aus der Gefährdungsbeurteilung abgeleitet werden, werden häufig nicht konsequent umgesetzt oder kontrolliert. Es fehlen klare Zuständigkeiten, Fristen und ein Überblick über den aktuellen Bearbeitungsstand. Dadurch besteht die Gefahr, dass wichtige Maßnahmen unbearbeitet und Sicherheitsrisiken bestehen bleiben.

Aktualisierungen werden vergessen

Gefährdungsbeurteilungen müssen regelmäßig überprüft und an veränderte Arbeitsbedingungen angepasst werden. In Excel- oder Papierlösungen werden diese Aktualisierungen jedoch häufig übersehen oder nicht durchgeführt. Dadurch entstehen veraltete Dokumentationen, die den tatsächlichen Stand im Unternehmen nicht mehr abbilden.

Probleme beim Audit nach ISO 45001

Im Rahmen eines Audit nach ISO 45001 müssen Unternehmen nachweisen, dass Gefährdungen bewertet, Maßnahmen umgesetzt und Prozesse kontinuierlich verbessert werden. Ohne klar strukturierte Dokumentation, aktuelle Versionen und Maßnahmenverfolgung ist dieser Nachweis mit Excel oder Papier nur schwer möglich.

Behördenprüfung

Bei behördlichen Prüfungen müssen alle relevanten Unterlagen vollständig und nachvollziehbar vorgelegt werden. Dezentrale (verstreute Dokumente) oder unstrukturierte Dokumentationen erschweren dies erheblich. Fehlende oder unklare Nachweise können zu Beanstandungen oder rechtlichen Konsequenzen führen.

Probleme bei der Übergabe durch unübersichtliche Excel-Pflege

Unübersichtliche, uneinheitlich gepflegte oder an unterschiedlichen Orten abgespeicherte Excel-Dateien führen häufig zu Problemen. Individuelle Strukturen, uneinheitliche Benennungen oder fehlende Dokumentation des Aufbaus erschweren es anderen Personen, sich schnell zurechtzufinden. Informationen gehen verloren und neue Verantwortliche müssen sich aufwendig einarbeiten. Dies beeinträchtigt die Effizienz und erhöht die Fehleranfälligkeit.

6 Vorteile der digitalen Gefährdungsbeurteilung

Eine digitale Gefährdungsbeurteilung ermöglicht demgegenüber die zentrale Verwaltung aller arbeitsschutzrelevanten Daten. Informationen zu Gefährdungen, Maßnahmen und Zuständigkeiten sind jederzeit verfügbar und für alle berechtigten Personen einsehbar. Dies schafft Transparenz und stellt sicher, dass alle mit aktuellen Daten arbeiten. Gleichzeitig wird eine Grundlage für strukturierte und effiziente Prozesse geschaffen.

Die zentralen Vorteile der digitalen Gefährdungsbeurteilung im Überblick:

Ein Stapel Aktenordner liegt auf einem Tisch.

Eine digitale Gefährdungsbeurteilung reduziert den bürokratischen Aufwand und geht deutlich schneller als per Hand oder mit Excel.

1. Zentrale Verwaltung aller Dateien

Alle Informationen zur Gefährdungsbeurteilung werden an einem zentralen Ort gespeichert. Dadurch sind Dokumente jederzeit verfügbar und für berechtigte Personen einsehbar. Unterschiedliche Versionen oder dezentrale Ablagen werden vermieden.

2. Automatische Maßnahmenverfolgung

Maßnahmen der Gefährdungsbeurteilung können direkt abgeleitet, verantwortlichen Personen zugewiesen und mit Fristen versehen werden. Der Bearbeitungsstand bleibt jederzeit transparent und nachvollziehbar.

3. Erinnerung bei Aktualisierungen

Digitale Systeme erinnern automatisch daran, Gefährdungsbeurteilungen regelmäßig zu überprüfen und zu aktualisieren. Dadurch wird sichergestellt, dass Dokumentationen stets auf dem aktuellen Stand bleiben.

4. Mobile Nutzung bei Betriebsbegehungen

Bei Betriebsbegehungen können Daten direkt vor Ort über Smartphone oder Tablet erfasst werden. Beobachtungen, Fotos und Maßnahmen lassen sich unmittelbar dokumentieren und weiterverarbeiten.

5. Schnelle Auswertung und Übersicht

Digitale Lösungen ermöglichen eine schnelle Auswertung aller relevanten Daten. Unternehmen erkennen auf einen Blick, in welchen Bereichen des Betriebs Handlungsbedarf besteht, und können gezielt Maßnahmen priorisieren.

6. Einfache Zusammenarbeit aller relevanten Personen

Alle beteiligten Personen können gleichzeitig an der Gefährdungsbeurteilung arbeiten. Zuständigkeiten sind klar geregelt und Informationen jederzeit verfügbar, was die Zusammenarbeit deutlich erleichtert.

Digitale Gefährdungsbeurteilungen mit RISK-Project

Mit der Arbeitsschutz-Software RISK-Project lässt sich die Gefährdungsbeurteilung digital und somit effizient und praxisnah umsetzen. Unterschiedliche Anforderungen, etwa psychische Belastungen, werden durch praktische Vorlagen abgedeckt und können individuell von überall aus angepasst werden. Zusätzlich lassen sich eigene Inhalte wie Maßnahmen, Unterweisungen oder Betriebsanweisungen integrieren.

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