Rückrufservice wir melden uns !

Sie möchten, dass wir Sie zurückrufen? Schicken Sie uns einfach Ihre Telefonnummer und wir rufen Sie so bald wie möglich zurück.

    SRS-Unfälle: Arbeitsunfälle durch Stürzen, Rutschen oder Stolpern
    Arbeitsschutz

    SRS-Unfälle: Arbeitsunfälle durch Stürzen, Rutschen oder Stolpern

    Arbeitsunfälle durch Stürzen, Rutschen oder Stolpern mögen zunächst einmal banal klingen, sollten jedoch keinesfalls unterschätzt werden. Die Zahl der Unfälle am Arbeitsplatz durch Stürzen, Rutschen oder Stolpern ist erstaunlich hoch. In Deutschland zählen die sogenannten SRS-Unfälle zu den häufigsten Ursachen für Verletzungen am Arbeitsplatz. Wir wollen Sie bei der frühzeitigen Wahrnehmung und Beseitigung möglicher Gefährdungen unterstützen. So lassen sich SRS-Unfälle vermeiden:

    Ursachen von SRS-Unfällen

    Unter den häufigsten Ursachen von SRS-Unfällen befinden sich unter anderem Unebenheiten wie Löcher, Schrägen und Höhenunterschiede, aber auch feste Hindernisse und Stolperstellen. Letztere entstehen oft durch fehlende Ordnung. Auch Treppen und die Fußbodengestaltung erhöhen in der Regel das Unfallrisiko. Neben dem falschen Schuhwerk oder entsprechenden Wetterbedingungen kann hierbei auch Unaufmerksamkeit der Beschäftigten Grund des Unfalls sein.

    In manchen Tätigkeitsbereichen lassen sich mehr SRS-Unfälle beobachten als in anderen. Besonders hoch ist der Anteil im gewerblichen Bereich, beispielsweise in Werkstätten oder in der Produktion.

    SRS-Unfälle 2

    Oft erhöhen die Wetterbedingungen die Wahrscheinlichkeit von SRS-Unfällen. In den Wintermonaten stellen die Wetterbedingungen ein besonders großes Problem dar.

    SRS-Unfälle: Folgen

    Zu typischen Verletzungen durch einen SRS-Unfall zählen in erster Linie Knöchel-und Fußverletzungen. Auch Kniegelenks- und Unterschenkelverletzungen sind diesbezüglich keine Seltenheit.

    Diese Verletzungsfolgen wirken sich nicht nur negativ auf die Gesundheit des jeweiligen Beschäftigten aus. Auch für den Arbeitgeber ergeben sich negative Auswirkungen. So muss er die Kosten für den Ausfall des Mitarbeiters tragen. Betriebe, in denen sich häufiger SRS-Unfälle ergeben, arbeiten folglich insgesamt weniger wirtschaftlich als Betriebe, in denen die Mitarbeiter seltener stürzen, rutschen oder stolpern.

    Gefährdungserkennung

    Bei Neu- und Umplanungen des Arbeitsplatzes sollten möglichen Gefahren durch Sturz- und Stolperstellen große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Unglücklicherweise werden diese Gefahren oft erst erkannt, wenn es schon zu spät ist. Als Arbeitgeber sollten Sie regelmäßige Begehungen der jeweiligen Arbeitsräume Ihres Betriebs vornehmen, um mögliche Risiken frühzeitig wahrzunehmen und zu minimieren. Rutsch- und Stolperfallen lassen sich oft auch noch im Nachhinein ohne großen Aufwand beseitigen.

    SRS-Unfälle 3

    Arbeitgeber und Beschäftigte sollten die Augen immerzu offen halten, um das Unfallrisiko am Arbeitsplatz so gering wie möglich zu halten.

    Lösungsvorschläge

    SRS-Unfälle lassen sich in erster Linie durch eine deutliche Kennzeichnung von Gefahrenquellen und eine angemessene Unterweisung der Mitarbeiter vorbeugen. Zudem kommen gegebenenfalls einige bauliche Lösungsansätze in Frage. Darunter beispielsweise der Umstieg auf sicherere Bodenbeläge, die Verwendung von Kabelbrücken und der Verzicht auf Türschwellen und Unterschieden in Fußbodenhöhen. Auch Schutzmatten im Eingangsbereich können bereits Wunder wirken.

    Gesetzliche Vorschriften

    Weitere Informationen bezüglich SRS-Unfällen finden Sie auch in einigen Gesetzen und Verordnungen. Darunter beispielsweise die Arbeitsstättenverordnung oder die DGUV Vorschrift 1. Die Minimierung des Unfallrisikos stellt einen wesentlichen Teil des Arbeitsschutzes dar. Letzter ist im Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) verpflichtend für alle Arbeitgeber. Auch diesem Dokumente können Sie entsprechende Informationen entnehmen.

    SRS-Unfälle dokumentieren

    Arbeitsunfälle müssen schriftlich dokumentiert werden! Das gilt folglich auch für SRS-Unfälle. Die Dokumentation erfolgt für gewöhnlich im Verbandbuch.

    Die Software RISK-Project hilft Ihnen dabei, die Dokumentation von Arbeitsunfällen rechtssicher und geordnet durchzuführen. Auch bei sämtlichen anderen Belangen des betrieblichen Arbeitsschutzes leistet Ihnen unsere Software tatkräftige Unterstützung. Verwalten Sie beispielsweise anstehende Unterweisungen direkt in der Anwendung und sorgen Sie dank der praktischen Erinnerungsfunktion dafür, dass in Zukunft keiner Ihrer Mitarbeiter mehr eine Sicherheitsunterweisung verpasst. Auch bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen ist RISK-Project Ihnen behilflich. Wählen Sie aus zahlreichen Mustervorlagen und passen Sie die Dokumente so kinderleicht an die individuellen betrieblichen Gegebenheiten an.

    Bei Interesse können Sie uns gerne kontaktieren. Wir legen Ihnen auf Wunsch einen kostenlosen Probezugang an, mit dem Sie RISK-Project 30 Tage lang auf Herz und Nieren testen können.

    Wir freuen uns schon, von Ihnen zu hören!

    Weiterempfehlen